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Kapitel 01 - Ankunft auf dem neuen Internat


Da stand sie nun, inmitten vieler fremder Personen. >Wo bin ich hier nur gelandet?< fragte das verwirrte Mädchen. >Vor dem Internat Intex!< antwortete ihr ein ebenso verwirrtes blondhaariges Mädchen. Noch bevor das andere Mädchen etwas sagen konnte, hörten die beiden eine Frau sprechen. >Bitte versammelt euch in der Aula! Die Direktorin hält gleich ihre Begrüßungsrede.< Mit diesen Worten verschwand die Frau wieder im Gebäude.
Die beiden Mädchen sahen sich einen Moment lang an sprachlos an. >Du kommst aus Tokio oder?< fragte das Mädchen mit den Rötlichen Haaren. >Ja ... das merkt man? Ach ... mein Name ist Maron Kato. Freut mich dich kennen zu lernen.< antwortete Maron. >Na ja ich kenne einige Leute aus Tokio ... dein Modegeschmack weißt darauf hin. Ich bin Katharina Hashimoto und komme aus Osaka. Freut mich auch!< entgegnete Katharina ihr lächelnd. >Das merkt man am Akzent! Mein Vater hat als Kind auch in Osaka gelebt.< sagte Maron kichernd. So langsam wurde es ruhig um die zwei. >Oh! Ich glaube wir sollten wohl auch mal reingehen.< meinte Katharina und sah zu Maron. Diese nickte und so schnappten beide ihre Taschen und liefen den restlichen Schülern nach.

Nun, da sich alle Schüler und Lehrer in der Aula versammelt hatten, konnte die Rede ja losgehen. Maron und Katharina sahen sich fragend um. Was waren das nur für Menschen? Waren es überhaupt Menschen? Die Mädchen wussten es nicht. Dann begann die Direktorin endlich zu sprechen. >Hiermit begrüße ich euch zu einem neuen Schuljahr auf Intex. Seit fleißig, lernt viel und habt Spass. Den Neuankömmlingen wünsche ich Viel Glück und Spass in ihrem ersten Jahr. ...< Was die Direx weiter sagte nahmen die Mädchen nur leicht wahr, denn beide versuchten sich auf andere Gedanken zu bringen. So viele verschiedene Kreaturen haben sie noch nie gesehen... eigentlich noch gar keine. Doch dann hörten sie wieder zu: >Die Schüler des ersten Jahres versammeln sich bitte hier hinten an der Seitentür. Der Lehrer wird euch dann das Schulgebäude und das Wohnheim zeigen. Und die anderen dürfen nun gehen und sich den Rest des Tages erholen.< Damit war die Rede zu Ende und die meisten Schüler verließen den Raum. Die Mädchen gingen zu den anderen aus ihrem Jahrgang. > Maron ...?< fragte Katharina leise. >Was denn??< antwortete ihr Maron, während sich der Lehrer vorstellte. Die Mädchen bemerkten dies natürlich nicht. >Darf ich dich noch einmal fragen wo wir hier gelandet sind?< wollte Katharina wissen. Gerade als Maron antworten wollte, stand der Lehrer vor ihnen und räusperte sich. Die anderen Schüler waren schon nach draußen gegangen. >Würden die jungen Damen vielleicht auch mal aufhören zu Schwatzen und mir zuhören??< sagte der Lehrer streng. >Es tut uns leid!< antworteten die beiden gleichzeitig. >Also gut, ich will euch noch einmal verzeihen. Mein Name ist Tanima. Herr Tanima! Würdet ihr mir jetzt bitte folgen? Ach ja vergesst eure Taschen nicht!< gesagt getan, Herr Tanima verließ den Raum und die Mädchen standen mal wieder sprachlos da. Ohne weitere Worte nahmen die beiden ihre Tasche und gingen den anderen nach.

Nun liefen sie im Schulgebäude umher. Man zeigte Ihnen den Biologie Raum, den Hauswirtschafts-Raum, Die Turnhalle und viele mehr. Katharina fragte sich ob sie sich das alles merken könnte. Sie gingen immer weiter bis Maron die ganze Truppe stoppte. >Herr Tanima! Ich habe eine Frage!< sagte sie. >Ja was willst du denn wissen?< fragte er. Alle drehten sich zu ihr um. Maron wurde es ganz flau im Magen, als sie bemerkte dass sie nun die ganze Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat. >Ehm... also ... ich wollte fragen für was dieser Raum gut ist?< Maron zeigte auf einen, etwas merkwürdig gestalteten Raum. >Ah! Gute Frage. Das hätte ich euch als nächstes erklärt. Wir bieten hier im Internat viele Kurse an. Ihr dürft ihn euch natürlich selbst aussuchen, aber ihr müsst mindestens einem beitreten. In diesem Raum finden die Kurse für Magier und Magierinnen statt. Man soll hier seine Aura trainieren. Etwas mit seinem Magischen Willen zu lernen. Jeder kann es versuchen, aber es gelingt nicht allen. Hier daneben ist der Raum für die Hexen. Es zieht sich immer weiter. Wenn ihr mir folgt erkläre ich euch die nächsten, vielleicht findet ihr ja schon jetzt den einen oder anderen Kurs den ihr beitreten wollt.< erklärte Herr Tanima. Und so setzten sie sich wieder in Bewegung. Katharina lief mal neben und mal hinter Maron. Wenn sie dahinter lief, beobachtete sie das Mädchen von Oben nach unten. Sie hatte wunderschönes langes blondes Haar. Blaue Augen, Ihre Lieblingsfarbe schien Türkis zu sein. Maron sieht aus als wäre sie schüchtern, aber vielleicht täuschte sich Katharina. Sie hatte Mittellanges Rotes Haar und dunkelblaue Augen. Ihre Lieblingsfarbe war Lila, aber sie hatte auch nichts gegen andere Farben, solange es nicht Rosa war. Katharina bezeichnete sich selbst immer als Wildfang das nie die Klappe halten kann. Doch jetzt war die still. Katharina ging schweigend den Gang entlang und hoffte dass sie endlich bald ins Wohnheim gehen würden, denn so langsam wurde ihre Tasche schwer. >Was hast du denn Katharina?< wollte Maron wissen. >Nenn mich doch einfach Katha. Meine Arme werden lang ... kurz gesagt: Meine Tasche ist schwer. Ausserdem geht mittlerweile die Sonne unter. Ich frage mich, wann wir endlich ins Wohnheim gehen. Wir haben nun schon so viele Räume gesehen.< jammerte Katharina. >Hm ...< Maron wusste da auch keinen Rat drauf. Sie überlegte, ob sie den Lehrer fragen sollte. Aber dann würden sich wieder alle nach ihr umdrehen und das machte ihr irgendwie Angst. Doch sie brauchte nicht mehr fragen, denn der Lehrer erhörte sie. >Ich sehe gerade, das die Sonne untergeht. Die Räume die ihr jetzt noch nicht besichtigen konntet, nehmt ihr euch morgen selbst vor. Die wichtigsten Räume habt ihr gesehen. Wir gehen hinüber und eure Erzieherin wird euch dann, das Wohnheim zeigen.< Schon ein paar Sekunden nach dem er das sagte, bog er um eine Ecke und die Schüler folgten ihm. >Uns wird noch mehr gezeigt? Ich dachte wir hätten dann Freizeit...< Katharina jammerte schon wieder, aber sie hatte keine Zeit zu verschnaufen. Maron schnappte sie am Arm und zog sie hinter sich her. Sie wollte nicht schon wieder die letzte sein.

Durch einen Verbindungsflur gelangten die Schüler direkt ins Wohnheim, ohne über den Großen Park gehen zu müssen. Drüben angekommen stand auch schon die Erzieherin da. >Oh, das ist ja die Frau von heut Mittag.< flüsterte Katharina, damit sich ja keiner zu ihr umdrehte. >Du hast aber lange gebraucht Donny! Die Kinder müssen doch schon total erschöpft sein. Kommt Kinder ich zeig euch eure Zimmer, damit ihr eure Taschen ablegen könnt und dann schauen wir uns gemeinsam das Wohnheim an.< sagte die Erzieherin neckisch. >Du sollst mich nicht immer Donny nennen. Du weißt genau das ich Don Luca Tanima heiße.< sagte Herr Tanima schmollend und verließ die Gruppe. Alle Schüler fingen an zulachen als sie den Namen des Lehrers erfuhren. Selbst Maron und Katharina mussten lachen. >Ich kann ja auch Lulu sagen!!< rief die Erzieherin ihm lachend hinterher. Als der Lehrer hinter einer Ecke verschwand wurde die Erzieherin wieder ernst. >Hallo, mein Name ist Nadja Takahara, aber es reicht wenn ihr Nadja zu mir sagt. Immerhin bin ich nicht eure Lehrerin, sondern eure Freundin und Erzieherin. Also, gehen wir?< Nach dem Nadja sich vorstellte wartete sie auf eine Antwort. Die meisten nickten aber von anderen kam auch ein >Ja<. Maron und Katharina standen lächelnd da und warteten das sie los gehen durften. Und prompt ging es los. >Also, wir haben drei Bett und zwei Bett Zimmer. Und Nein, ihr dürft euch nicht aussuchen mit wem ihr auf einem Zimmer seid. Denn das hat die Direktion dieses Internats getan. Wir kommen jetzt an verschiedenen Zimmern vorbei an dem EUER Name stehen könnte, also passt gut auf.< erklärte Nadja mit einem Augenzwinkern. Natürlich würde sie mit schauen und aufpassen dass auch die richtigen Schüler in die Zimmer kamen. Am Schluss waren noch 7 Schüler Übrig. Da drei davon Jungs waren, blieben eigentlich nur noch 4 Schülerinnen. Denn die Jungs hatten ein 3 Bettzimmer. >So wie es aussieht bleiben uns noch zwei 2-Bettzimmer, na dann schauen wir mal ... Hier steht Hikari Miral ... und Eleena Sakuraii.< sagte Nadja und somit stand fest, das Maron und Katharina in einem Zimmer waren. Was die beiden allerdings nicht wussten, das dies Absicht war.

Nachdem Maron und Katharina ihre Sachen abgelegt hatten und sich jeder von ihnen ein Bett ausgesucht hatte, konnte es weiter gehen. Maron wollte unbedingt das Bett am Fenster, also blieb für Katharina nur das Bett auf dem Podest an der Wand über. Als die beiden wieder aus dem Zimmer traten, standen die anderen schon wieder zusammen. Nun schauten sie sich also das Wohnheim an. Sie sahen viele Zimmer, natürlich von den Schülern des zweiten und dritten Jahres. Sie kamen auch an dem Zimmer der Direktorin vorbei. Wenn sie mal nicht im Direktorat im Schulgebäude war, arbeitete sie in ihrem Arbeitszimmer im Wohnheim, wo sie selbst auch wohnte. Dann wurde ihnen der Gemeinschaftsraum gezeigt, die Bibliothek und selbst der Speisesaal. Dieser grenzte an einen Verbindungsflur zum Schulgebäude. Damit die Schüler es nicht allzu weit haben zur Mittagspause zum Speisesaal zu gelangen. Manchmal nahmen sich die Schüler aber etwas vom Frühstück mit hinüber und aßen dann drüben bzw. im Internatspark. Zum Schluss zeigte Nadja der Gruppe noch wo ihr Zimmer war, denn wenn etwas war konnten sie zu ihr gehen. Auf dem Rückweg zu ihren Zimmern sah Katharina einen Treppenaufgang der Stockdunkel war, denn sonst brannte überall im Wohnheim das Licht. >Frau ... ähm Nadja ... wo führt denn diese Treppe hin?< wollte Katharina wissen. >Du brauchst mich nur Nadja nennen. Wo diese Treppe hinführt kann ich euch leider nicht sagen, denn ausser den Lehrern und der Direktorin darf keiner hinauf. Wir nennen diesen Teil des Wohnheims als Verbotenen Flügel! Ich weiß wirklich nicht was dort ist. Bitte meidet es dorthin zu gehen. Denn nicht nur ihr bekommt dann Ärger, sondern auch ich.< erklärte Nadja ernst. Katharina schluckte, nickte Nadja zu und ging dann weiter. Sie schaute sich aber dennoch noch einmal dahin um, denn alles was verboten ist, scheint etwas Besonderes zu sein. Zumindest in Katharinas Augen ... doch als sie merkte das die anderen ausser Reichweite waren, drehte sie sich wieder nach vorn um und beeilte sich um sie einzuholen. Dann endlich war der Rundgang vorbei. Maron und Katharina schlossen ihre Zimmertür von innen und seufzten. Während Maron noch an der Tür stand und verträumt an die Decke sah, ließ sich Katharina aufs Bett fallen. >Ich bin todmüde!< sagte sie und schloss ihre Augen. Maron sah sie einen Moment lang traurig an und ging dann zu ihrer Tasche, um ihre Sachen in den Schrank zuräumen. >Katha, meinst du nicht, du solltest erst mal deine Sachen auspacken bevor du schläfst??< fragte Maron und sah noch einmal zu ihrer neuen Freundin. >Das einzige was ich jetzt brauch, ist mein Schlafzeug! Und wie ich meine Mutter kenne, hat sie es ganz unten drunter gepackt. Was wiederum heißt ... ich muss meine Sachen auspacken!< Katharina jammerte schon wieder, aber sie stand dann doch auf und räumte ihre Sachen ebenfalls in ihren Schrank. Die beiden redeten dabei über alltägliche Dinge und so. Als sie endlich fertig ausgepackt haben, machten sie sich Bett fertig, denn die Sonne war schon lange untergegangen. >Wir haben noch gar nichts gegessen...< bemerkte Katharina. >Ich habe gar keinen Hunger...< entgegnete Maron und legte sich in ihr Bett. >Stimmt, ich habe auch keinen Hunger... dafür schlagen wir uns morgen Früh die Bäuche voll!!< sagte Katharina grinsend und legte sich ebenfalls hin.

Die beiden schliefen so schnell ein, dass sie nicht einmal einander Guten Nacht wünschen konnten. Die ganze Fahrt von Zuhause bis hierher, dann wurde ihnen eine Menge gezeigt... die beiden waren fix und fertig. Von was sie wohl träumen werden?? Wir werden es wohl nie erfahren, ausser sie sprechen von ihren Träumen.