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Kapitel 07 - Die Prüfung beginnt


'Endlich ist es soweit!' rief diese Menschen Göre Katharina immer wieder ... was findet sie nur daran toll an einer Prüfung teilzunehmen... und dann noch an so einer. Ich versteh die Menschen einfach nicht. Aber irgendwie sieht sie niedlich aus. Nein, nein, nein! Sie ist ein Mensch! Und mit denen will ich nichts zu tun haben. Na gut, dann mach ich mich auch mal fertig. Wir sollen uns in der Aula versammeln, warum auch immer, aber ich glaube die Direktorin will noch eine Rede halten. Ob die Prüfung wirklich so schlimm wird?

Nolan war sich unsicher ob er überhaupt hingehen sollte, entschied sich dann aber doch dafür. Immerhin will er nicht als Feigling dastehen. Auf dem Weg zur Aula traf er auf Eleena. >Na du Möchte Gern Magier! Vorbereitet?< neckte sie ihn. >Was? Das musst ausgerechnet du sagen? Die noch nicht mal richtig Zaubern kann?< setzte er nach. Eleena schaute ihn böse an. >Na und! Du kannst es doch auch nicht!< sagte sie nach kurzem Zögern und steckte ihm die Zunge raus. Vor der Aula standen Katharina und Maron, doch warum gingen sie nicht rein? >Guten Morgen ihr Beiden!!< rief Eleena und gesellte sich zu den Mädchen. Nolan ging an ihr vorbei und verschwand hinter der Tür. Kurz darauf ging auch Hikari hinein. >Was ist denn los?< wollte Eleena wissen. >Maron traut sich nicht!< sagte Katharina besorgt. >Oh... keine Sorge, Süße! Wir sind doch bei dir! Wir stehen diese Prüfung gemeinsam durch!< meinte Eleena dann und knuddelte ihre Freundin. >Ok... überredet. Aber wehe ihr lasst mich allein!!< erwiderte Maron leicht ängstlich. Als Katharina und Eleena ihr versicherten das sie dies nicht tun werden, gingen sie auch hinein.

>Seit ihr alle versammelt??< fragte Nadja von der Bühne aus. Die Schüler sahen sich um und nickten. Es schien also niemand zu fehlen. Nadja trat zur Seite und die Direktorin stellte sich ans Pult. >Hallo meine Lieben! Habt ihr gut gefrühstückt? Ich hoffe es jedenfalls! Denn ihr werdet von uns die nächsten 2 Tage und Nächte nichts mehr bekommen!! Warum?< begann die Direktorin und die Schüler schauten sich verwirrt an. >Heute beginnt die Prüfung! Wir werden euch im Wald aussetzen. Von dort werdet ihr den Wald erkunden und auch die Umgebung. Dazu gehören natürlich die Berge, der Vulkan, das Meer und... hab ich den Wald schon erwähnt? Lasst euch von eurem Gefühl leiten. Dieses wird euch den Richtigen Weg zeigen. Und nach 2 Tagen und 2 Nächten möchten wir euch am vereinbarten Treffpunkt, dort wo ihr los geht, wieder sehen. Wer aufgibt oder Schummelt, hat die Prüfung nicht bestanden! Seit ihr bereit dazu? Noch habt ihr die Möglichkeit zurückzutreten< erklärte Frau Otome und schauten in die Gesichter der Ratlosen Schüler. >Na? Meldet sich keiner??........... Das find ich gut. Geht bitte zum Hinterausgang, dort wartet Herr Tanima auf euch. Ich werde dann nachkommen.< und somit beendete die Direktorin ihre Ansage. Die Schüler standen auf und gingen hinaus. Nur unsere Fünf Freunde (?) standen noch da. >Wollen wir?< fragte Katharina. >Wenn ich das Gewusst hätte... dann wäre ich doch nie soviel schwimmen gegangen!!< jammerte Maron. >Das bringt nun auch nichts mehr! Wir sollten gehen, sonst fallen wir durch, bevor wir anfangen konnten.< meinte Hikari und ging. >Warum ist sie denn bei uns geblieben??< wollte Eleena verwirrt wissen. >Keine Ahnung, aber sie hat Recht!< erwiderte Nolan. Also beschlossen die vier, ebenfalls zu gehen.

Herr Tanima ging mit ihnen in den Wald, die Direktorin folgte ihnen natürlich auch. >So wir sind da! Diese Lichtung ist Ideal für den Treffpunkt!< sagte Frau Otome. >Dann kann es ja los gehen! Ach ja, eins noch. Ich sehe ihr steht in kleinen Grüppchen bei einander. Das wird euch aber nicht viel bringen. Ihr lauft zwar gemeinsam los, müsst euch aber im Wald trennen, tut ihr das nicht, fallt ihr durch! Wir können euch natürlich auch von der Luft aus beobachten! Und der Hexen Club behält euch mit den Kristallkugeln im Auge! Also, schummeln funktioniert nicht. Und noch was. Glaubt nicht, euch hier in der Nähe verstecken zu können. Der Treffpunkt wird bewacht. Wir würden es also mitbekommen wenn ihr hier bleibt!.......... Nun gut. Dann macht euch mal auf den Weg!< erklärte die Direktorin. Nun war Maron schlecht. Sie war weiß wie eine Leiche. >Keine Sorge! Wir schaffen das!< Eleena versuchte ihr Mut zumachen, wusste aber selbst nicht was auf sie zukommt.

Die Schüler liefen los und trennten sich schon recht bald, nur unsere Gruppe blieb noch zusammen. >Ich will nicht allein gehen!!!< jammerte Maron und klammerte sich an Eleena. >Du sollst kein Angsthase sein! Ausserdem kommst du im Internat mittlerweile mit fast allen Schülern klar! Und das sind alles keine Menschen! Da wirst du es doch auch mal zwei Nächten in einem Wald aushalten!< sagte Katharina ernst. Schweigend gingen die 5 Nebeneinander her, doch schon bald mussten sie feststellen, das Hikari verschwunden war. >Wo ist Hikari???< fragte Maron verzweifelt. >Sie wird ihren Weg gehen.< meinte Eleena und befreite sich aus Marons Griff. Diese schaute nur traurig. Es dauerte nicht lange, da verschwand auch Katharina und bald darauf Nolan. Nun waren nur noch Maron und Eleena übrig. >Wir werden uns auch bald trennen!< sagte Eleena verunsichert. >Was? Du kannst mich nicht auch noch allein lassen! Du hast es versprochen!!< schimpfte Maron. Als sie merkte, dass sie weinte, hielt sie sich die Hände vors Gesicht. Anfangs hörte sie noch wie Eleena sie beruhigen wollte, doch dann wurde es still. Maron nahm die Hände weg und sah ihre Freundin nur noch von weitem, bis sie dann ganz aus ihrem Sichtfeld verschwand. >Na toll! Und nun?< Maron schaute sich ängstlich um, doch dann spürte sie eine Kraft, die sie anzog. >Was ist das?< fragte sich Maron und ging los.

Nun hatten sich die Kinder also doch getrennt. Nachdem Maron noch total traurig war, machte sie sich aber nun auch auf dem Weg um herauszufinden wo diese Aura herkam. Eine Kraft, die sie magisch anzog. Aber nicht nur ihr ging es so. Auch den anderen passierte es. Während Hikari versuchte mit den Bäumen und dem Wind zusprechen, lief Nolan ziellos durch den Wald. >Es ist merkwürdig, aber dieser Boden ist faszinierend.< sagte er vor sich hin und lief immer tiefer in den Wald hinein. Katharina fühlte eine seltsame Wärme in ihrem Körper und dieser folgte sie. Eleena wiederum zog es Richtung Berge. Sie wusste nicht warum, aber sie würde es herausfinden!

Viele von den anderen Schülern liefen ziellos umher oder setzten sich auf Steine oder umgefallene Bäume, sie hatten keine Ahnung was sie tun wollten. Einige liefen nach langem Nachdenken auch wieder zurück, weil sie es einfach nicht aushielten. Und somit war für diese die Prüfung beendet.... sie hatten sie nicht bestanden.