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Kapitel 15 - Gefangen in der Dunkelheit...


Unsere vier Freunde hatten also ihre Prüfung bestanden und sollen nun Krieger sein. Die zwei Tage und Nächte sind nun vorbei und die Direktorin empfing die Schüler und Wächter freudig am Treffpunkt. >Da sind wir wieder, Frau Otome!< rief Katharina ihrer Direktorin zu. >Ich wusste das du bestehst, ebenso bei Maron. Erstaunt bin ich bei Nolan und Eleena. Ihr habt euch gut geschlagen. Von nun an seid ihr Partner und hoffentlich auch Freunde. In eurer Hand liegt die Zukunft von Orion!< sagte die Direktorin ernst. Dabei bemerkte sie, das Hikari nicht bei der Gruppe dabei ist. Jedoch sagte die Direktorin nichts dergleichen. >Nadja komm bitte her!< rief sie die Erzieherin zu sich. >Oh, da seid ihr ja wieder. Wie geht’s euch?< fragte diese sofort. Doch bevor einer der Schüler was sagen konnte, mischte sich die Direktorin schon ein. >Das können sie dir später sagen. Bitte bring sie alle ins Internat. Ich komme später mit Herr Tanima nach.< - >Okay...< erwiderte Nadja und wurde prompt von der Direktorin noch einmal zur Seite gebeten. >Hikari fehlt noch. Wenn die Kinder dich fragen wo sie ist, sag ihnen einfach sie ist schon zuhause. Luca und ich werden sie suchen gehen. Die Hexen haben leider die Spur verloren.< flüsterte die Direktorin und sah Nadja ernst an. >Alles klar. Sie können sich auf mich verlassen Mizu!< erwiderte ihr Nadja. Die junge Frau kennt die Direktorin schon sehr lange, denn sie ist bei ihr aufgewachsen. >Sei nicht so Formell Nadja. Ich verlasse mich auf dich.< sagte die Direktorin, streichelte Nadja den Kopf und ging dann zum Lehrer Herr Tanima.
Katharina legte den Kopf schief und wunderte sich. >Weiß einer wo Hikari ist?< fragte Katharina, als sie merkte, das ihre Lieblingselfe fehlte. >Sie ist schon im Internat! Hikari war die erste von euch, die zurück kehrte. Und Frau Niva fuhr mit ihr zurück!!! Wir sollten nun auch fahren.< antwortete Nadja schnell und zeigte Richtung Bus.

Nachdem Nadja mit den Kindern und den Wächtern losgefahren war, begann die Direktorin zu reden. >Luca, wir haben ein großes Problem.< meinte sie. >Genau, wir müssen Hikari sofort suchen! Wenn ich das richtig gesehen habe, steht sie dem stärksten aller Wächter gegenüber. Oder was meinst du Mizu?< antwortete Herr Tanima. >Genau. Reyan war bei Katharina, Benny bei Maron. Eleena hat sich mit Damiàn angefreundet und Nolan ist auf Sora getroffen. Aber der gefährlichste Wächter ist noch irgendwo da draußen. Wir müssen das Mädchen schnell finden. Wer weiß was sonst passiert. Ich mache mir Sorgen um Hikari.< erklärte die Direktorin. Die beiden nickten sich stumm zu und machten sich dann auf die suche nach der Waldelfe.

Hikari lief derweil immer noch in der Höhle herum, als sie plötzlich Licht erblickte. //Sollte da der Ausgang sein? Ja Das muss der Ausgang sein.// dachte sich Hikari und rannte los. Es dauerte nicht lang, bis Hikari direkt vor die Wand knallte und nach hinten umfiel. >Au!< sagte sie und plötzlich war Ruhe.

Katharina und die anderen sind mittlerweile wieder im Internat angekommen und gingen vergnügt Richtung Wohnheim. >Wir sollte zu Hikari gehen. Falls sie bestanden hat, ist sie nun auch eine Kriegerin und hat einen Wächter! Ich bin neugierig darauf wie der ist.< sagte das Rothaarige Mädchen. Maron, Eleena und Nolan nickten und rannten gemeinsam los. Die Wächter hingegen blieben am Eingang vom Wohnheim stehen und sahen sich gegenseitig ernst an. >Glaubt ihr wirklich, die Direktorin hat IHN mit dem Mädchen allein gelassen?< fragte Reyan leise in die Runde. >Wer ist diese Hikari? Hat sie genug Kraft um mit IHM klar zukommen?< stellte Damiàn eine Gegenfrage. >Reyan! Er war dein bester Freund. Du weißt doch sicher, ob ein kleines Mädchen mit ihm klar kommt!< fragte Sora ihn. >Diese Hikari ist klein?< wunderte sich nun auch Benny. >Wenn Hikari mit Katharina befreundet ist, dann ist sie sicher nicht klein!< antwortete Reyan.
>Hikari Miral ist 16 Jahre alt und ein Wald-Elf. Sie ist sehr selbstbewusst und lässt sich nicht so schnell einschüchtern.< hörte die Gruppe plötzlich eine Frauen Stimme hinter sich. >Nadja, wie schön das du immer noch hier bist. Im Bus hatten wir keine Gelegenheit zu sprechen.< sagte Sora erfreut. >Tja, Katharina ist eine Plappertasche! Dagegen kommt man nicht so schnell an.< erwiderte Nadja lächelnd. >Aber zurück zu IHM. Ich hoffe nur, das sie stark genug ist. Du weißt wie er sein kann...< sagte Damiàn ernst zu ihr. >Genau, Wenn er nicht einen passenden Gegenpart hat, könnte er ausrasten und zu unserem Feind werden...< meinte Sora. >Das glaub ich nicht. Das würde er uns sicher nicht antun.< antwortete Reyan den anderen.

>HILFE!!!< hörten sie nun plötzlich eine bekannte Stimme schreien. >War das nicht Katharina?< wunderte sich Nadja. Sofort rannte Reyan los, denn er muss seinen Schützling beschützen. Die anderen folgten ihm dann. Oben angekommen standen alle verwirrt in einem Gang. >Was ist passiert???< fragte Reyan entsetzt. >Man hat mir gerade gesagt, das Hikari noch gar nicht zurück ist!!! Nadja wieso hast du uns angelogen???< wollte Katharina traurig wissen. >Ich... also das war so...< begann die Erzieherin. >Nadja sag was!< mischte sich nun auch Eleena ein. Maron und Nolan schauten ebenfalls um die Ecke und sahen betrübt aus. >Es wird schon alles gut sein.< sagte Benny in die Runde. >Wenn Hikari immer noch in diesem Wald steckt, dann ist auf Garantie nicht alles in Ordnung!< meinte Katharina ernst. >Wie kommst du darauf?< fragte Reyan und wunderte sich darüber, das Katharina das so ernst nahm. >Hikari ist ein Waldelf. Sie kann mit den Bäumen, dem Wind, dem Boden und den Blättern reden!! Sie ist nicht so schwach wie manch einer vielleicht denken mag. Es sind nun zwei Tage und Nächte her, seit wir uns getrennt haben. Und das sie sich noch nicht gemeldet hat, bedeutet nichts gutes.< erklärte Maron. >Aber warum nimmt dich das so sehr mit, das dir die Tränen in den Augen stehen?< wollte Reyan wissen. >Du kennst Katharina scheinbar noch gar kein bisschen. Im Gegensatz zu uns, wollte Katha sich die ganze Zeit mit Hikari anfreunden. Aber der Zeitpunkt war bisher nicht da.< erklärte Eleena. >Ich glaub, Katha ist wirklich die einzige, die Hikari von Anfang an mochte. Und wenn ihr nun etwas passiert...< begann Maron. >Dann würd ich mir das nie verzeihen!! Ich will ihre Freundin werden und wenn ihr was zu stößt, dann kann ich das nicht mehr!!< beendete Katharina den Satz. >Die Direktorin wollte, das ihr euch keine Sorgen macht. Sobald sie zurück ist, könnt ihr mit ihr Reden. Bitte wartet solange. Ihr könntet sowieso nichts machen.< erklärte Nadja und nahm Katharina in den Arm. >Wieso?< fragte nun auch Nolan, der sich bisher ruhig verhalten hatte. >Ihr wüsstet nicht wo ihr suchen solltet.< erwiderte ihr Nadja. Nach dem sich alle beruhigt hatten, gingen sie Richtung Cafeteria.

Im Wald suchten währenddessen die Direktorin und der Lehrer Herr Tanima nach Hikari. >Hikari!! Hikari Miral!< rief die Direktorin immer und immer wieder. >Ich glaub wir sollten uns trennen. Ich gehe da lang< sagte der Lehrer und zeigte in eine Richtung. >Alles klar! Bis später1< antwortete die Direktorin. //Hier haben die Hexen die Spur von ihr verloren…. Wenn wir nur ein paar Wald-Elfen hier hätten... Aber Hikari war ja quasie die Vermittlerin.… Nur wegen diesem schrecklichen Krieg haben sie kein Vertrauen mehr zu uns. Und wenn jetzt der kleinen etwas passiert....NEIN! Daran darf ich nicht denken// dachte Frau Otome während sie weiterhin durch den Wald ging und nach Hikari rief.

>Hm? Wo bin ich?< fragte sich Hikari laut, doch dann fiel es ihr wieder ein. In einer großen Höhle, die kein Ende nahm, sah das Mädchen Licht und rannte los. Doch es war nur eine Einbildung. Hikari stand langsam auf und rieb sich ihr Gesicht. Wie viele Schrammen wird sie wohl mittlerweile schon haben? Wenn sie doch nur etwas sehen könnte. //Weiter geht’s!// sagte sie sich in Gedanken und marschierte wieder los.
Es dauerte nicht lang, da sah sie schon wieder Licht. Doch diesmal blieb sie einfach nur stehen. //Das ist sicher wieder nur eine Einbildung. Nochmal falle ich nicht darauf rein.// dachte sie und lief ganz langsam weiter. Doch je näher sie kam, desto mehr musste sie sich eingestehen, das dieses Licht diesmal echt war! Sollte es doch noch Hoffnung geben? Ein Stück noch und sie kam an eine Ecke. //Dort ist es tatsächlich heller?// dachte sie erleichtert und lief schneller. Hikari kam in einen größeren Bereich der Höhle und sah, das dieses Licht von einer großen Energie Kugel kam.
>Hilf mir!< hörte Hikari eine Stimme in ihrem Kopf. Langsam näherte sie sich der Kugel und konnte eine Gestalt darin erkennen. >Was...< doch bevor sie noch etwas sagen konnte, merkte Hikari das dies ein Pechschwarzer großer Wolf war. >Bitte Hilf mir hier raus!< sagte dieser mit Tiefer Stimme. >Wieso bist du da drin?< wollte Hikari unsicher wissen. >Das Böse hat mich hier eingesperrt!!< antwortete er ihr. >Du siehst mir eher nach dem Bösen aus! Wer auch immer dich eingesperrt hat, hatte wohl einen Guten Grund!!!< sagte Hikari auf einmal ernst und ging ein paar Schritte zurück, bis sie hinter sich eine Wand spürte. >Nein!!!! Ich bin nicht böse! Bitte Hilf mir. Los hilf mir!! Mach endlich!!< sagte der Wolf nun mit grimmiger und eindringender Stimme. Hikari sank zu Boden und hielt sich die Ohren zu. >Lass mich in Ruhe! Ich werde das Böse niemals befreien.< sagte sie Leise und begann zu weinen. >Hol mich hier raus!< sagte der Wolf aggressiv. >NEIIIN ICH WERDE DAS BÖSE NIEMALS BEFREIEN!!!< schrie Hikari weinend.

Im Internat schreckte Katharina plötzlich auf. >HIKARI!< platzte es aus ihr heraus. Die Schüler und deren Wächter waren mittlerweile im verbotenen Flügel. In dem Zimmer, wo die Kätzchen drin waren. >Katha was ist???< wollte Maron besorgt wissen. >Ich... ich dachte, ich hätte Hikari gehört. Ihr geht es schlecht. Ganz sicher. Ich weiß das!!< sagte Katharina mit einem entsetzten Blick. Sie wollte aus dem Zimmer rennen, doch Reyan hielt sie am Arm fest. >Lass mich los!< sagte sie, doch er zog sie nur zurück in seine Arme. Nolan schaute plötzlich ernst. //Lass sie verdammt nochmal los// dachte er sich und wurde wütender. Doch als Eleena ihn verwirrt an sah, drehte er sich weg. >Wir reden mit der Direktorin, wenn sie wieder da ist. Und wenn sie Hikari nicht gefunden hat, dann gehen wir sie suchen.< sagte Reyan und sah Katharina dann tief in die Augen. Dem Mädchen liefen die Tränen über die Wangen, doch sie vertraute Reyan. Sie vergrub sich wieder in seine Arme und genoss die Wärme.


Wird die Direktorin Hikari finden? Und was wird das Mädchen tun? Den Wolf befreien oder abhauen? Wie wird Katharina reagieren und was geht zwischen ihr und Reyan? Weshalb ist Nolan so wütend geworden? Man wird sehen, was die Zeit bringt.